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Smarte Heizkörperthermostate: Wie viel sparen sie wirklich?

SEVon Sven Eifler, EnergieberaterAktualisiert am

Kurz gesagt

Programmierbare Thermostate senken die Temperatur automatisch, wenn niemand da ist oder nachts. Jedes Grad weniger spart laut Verbraucherzentrale rund 6 % Heizenergie, co2online nennt rund 10 % Ersparnis beim Austausch alter Thermostate. Am meisten bringt das in schlecht gedämmten Gebäuden und bei Menschen, die bisher nicht von Hand absenken. Einfache Modelle gibt es ab etwa 10 Euro, smarte ab etwa 40 Euro.

Programmierbar oder smart?

  • Programmierbare Thermostate: Heizzeiten und Temperaturen stellst du direkt am Gerät ein. Ab etwa 10 Euro, ohne App und ohne Internet.
  • Komfortmodelle mit Fensterkontakt: ab etwa 35 Euro, Fensterkontakt rund 25 Euro – sie drosseln die Heizung beim Lüften.
  • Smarte Thermostate: ab etwa 40 Euro, Steuerung per App, oft mit Zusatzfunktionen wie Anwesenheitserkennung. Für viele Funktionen brauchen sie WLAN und ein Konto beim Hersteller.

Wie viel du sparen kannst

Die Ersparnis entsteht durch weniger Heizen, nicht durch das Gerät selbst. Laut Verbraucherzentrale spart jedes Grad weniger rund 6 % Energie. co2online nennt rund 10 % weniger Heizkosten, wenn alte Thermostate durch programmierbare ersetzt werden.

Wichtig ist das Ausgangsverhalten: Wer die Heizung schon heute nachts und bei Abwesenheit von Hand herunterdreht, gewinnt vor allem Komfort. Wer das bisher nicht macht, spart spürbar.

Beispielrechnung: Wohnung mit Gasheizung

AnnahmeWert
Gasverbrauch pro Jahr10.000 kWh
Gaspreis (Ø Haushalte 1. Hj. 2026)11,58 ct/kWh
Heizkosten pro Jahrca. 1.160 €
Ersparnis bei 6 % (1 Grad weniger)ca. 70 €
Ersparnis bei 10 %ca. 116 €
5 smarte Thermostate à 40 €200 €
Amortisationca. 2 bis 3 Jahre

Modellrechnung. Mit einfachen programmierbaren Modellen (ab ca. 10 €) rechnet sich der Austausch deutlich schneller.

Wann es sich kaum lohnt

  • In sehr gut gedämmten Gebäuden – dort ist der Spareffekt laut Verbraucherzentrale relativ gering.
  • Wenn du schon konsequent von Hand absenkst.
  • In Räumen, die ohnehin ständig gleich warm sein sollen.

Worauf du beim Kauf achtest

  • Passt das Ventil? Die meisten Heizkörper haben ein M30x1,5-Gewinde, für andere Ventile gibt es Adapter.
  • Batterien: Viele Modelle brauchen alle ein bis zwei Jahre neue.
  • Wie viel App brauchst du? Wer keine Cloud möchte, nimmt ein programmierbares Modell ohne Internet.
  • Mieter dürfen Thermostatköpfe meist selbst tauschen – die alten Köpfe aufheben und beim Auszug wieder anbringen.

Wie viel kannst du sparen?

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Häufige Fragen

Räume sollten laut Verbraucherzentrale nicht unter 16 Grad auskühlen, sonst droht Schimmel. Nachts und bei Abwesenheit reicht meist eine Absenkung um einige Grad.

Bei Wärmepumpen mit Fußbodenheizung ist eine starke Absenkung oft nicht sinnvoll, weil das System träge ist. Hier hilft eher eine gut eingestellte Heizkurve.

Beides wirkt zusammen: Thermostate senken den Verbrauch, ein besserer Tarif den Preis pro Kilowattstunde. Den Tarif prüft Sven kostenlos für dich.

Quellen

Diese Informationen ersetzen keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind dein Vertrag und die geltenden Gesetze.

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